Was ist eine Waldorfschule

Die Waldorfschulen sind mit bundesweit etwa 200 Vertretern und etwa 800 Schulen weltweit die größte heute noch existierende Schulart aus der reformpädagogischen Bewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Auf der Menschenkunde Dr. Rudolf Steiners und seinen Erkenntnissen über die Entwicklungsschritte des Menschen von der Geburt bis zum Erwachsenenalter aufbauend wurde die erste Waldorfschule 1919 in Stuttgart von Emil Molt als Schule für Arbeiterkinder gegründet und folgt bis heute in wesentlichen Punkten  der Grundkonzeption:

  • Entwicklung einer starken Sozialgemeinschaft durch lang andauernde Klassengemeinschaften im Klassenlehrerprinzip,
  • an den Bedürfnissen einer optimalen Persönlichkeitsentwicklung orientierte Lehrinhalte,
  • Inklusion an Stelle frühzeitiger Selektion,
  • individuelle Beurteilungen und Anerkennen von Lernschritten durch differenzierte Textzeugnisse,
  • Unabhängigkeit von staatlichen Vorgaben, soweit dies überhaupt möglich ist durch Selbstverwaltung in freier Trägerschaft.

 

Die Waldorfschule Böblingen / Sindelfingen

Die Waldorfschule Böblingen / Sindelfingen wurde 1990 als Elterninitiative gegründet und ist seit 2004 eine voll ausgebaute einzügige offene Ganztagesschule mit momentan ca. 420 Schülern.

Sie liegt zwischen Böblingen und Sindelfingen im Wald auf dem Galgenberg mit herrlichem Blick auf die Stadt und den Schönbuch und bietet auf dem 5,8 Hektar großen Gelände neben ursprünglichem Wald eines der größten Gartenbaugelände Deutschlands. Das ehemalige Sanatorium wurde durch ein modernes Schulgebäude ersetzt, das durch die Architekturbüros Joachim Eble aus Tübingen, ARP aus Stuttgart und Jörg Hahn aus Sindelfingen eine unverwechselbare offene und einladende Gestalt erhielt, das auch auf ökologischem Gebiet Maßstäbe setzt.

Die Schulbroschüre als pdf.