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Im Winter verwandelte sich der Werkraum unserer Schule in eine Fahrrad-werkstatt, ca. 30 gespendete, zum Teil erheblich defekte Fahrräder wurden von den Siebtklässlern begutachtet, auf Begleitbögen erfasst und kategorisiert. Ungefähr 20 Räder wurden zur Instandsetzung ausgewählt, der Rest wurde zu Teilespendern erklärt und anschließend zerlegt. Dann ging es hochmotiviert los: Reifen flicken, Beleuchtung reparieren, Laufräder wechseln, Zentrieren, Brem-sen, Schaltungen und Lager einstellen, Bowdenzüge austauschen und Vieles mehr. Im Fahrradprojekt erlernten die Schüler mit schwarzen Händen am prak-tischen Beispiel viele, teils komplexe technische Zusammenhänge rund um das Fahrrad. Nach Abschluss der Arbeiten mussten die Fahrräder noch 4 lange Monate versandbereit hinter dem Werkraum auf ihren Abtransport warten, da sich die Containerbeladung diesmal erheblich verzögerte. Am Montag vor den Sommerferien war es dann endlich soweit, kurzfristig kam die Einladung des Vereins Technik und Solidarität e.V. zur Containerbeladung nach Stuttgart Bad Cannstatt. Zusammen mit 339 anderen Rädern verlud eine spontan gebildete Delegation aus 4 Siebtklässlern 21 aufbereitete Fahrräder in einen 12m langen Container, nachdem vorher noch schnell die Pedale abgeschraubt und mit Klebeband am Rad befestigt waren und alle Fahrradlenker quer gestellt worden waren. Bereits am Dienstag machten sich die Räder dann auf die lange Reise über Bremerhafen nach Ghana wo sie bereits lange erwartet wurden. Projektleiter Ewald Baumann zeigte den Schülern im Anschluss viele beein-druckende Fotos über die vielfältige Nutzung der gespendeten Räder in Ghana.
Herzlichen Dank an all die vielen Fahrrad- und Teilespender inner- und außer-halb der Schulgemeinschaft, ohne die dieses fächer- und themenübergreifende Projekt (Technik, Landeskunde, sozialer Aspekt) nicht möglich gewesen wäre.
Francesco Schmid
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| Am 15. November fand mit dem Basar wieder einmal unsere größte Veranstaltung des Schuljahres statt. Trotz Ängsten vor Schweinegrippe war das Interesse rege und so konnten viele Besucher die große Auswahl an liebevoll hergestellten kleinen und großen Dingen und eine wundervolle Atmosphäre bewundern. Für näher Stehende war wieder einmal zu bestaunen, mit welcher Selbstverständlichkeit der Auf- und Abbau der Früchte so langer Arbeit vonstatten ging.
Allen, die zum reibungslosen Gelingen dieses wunderbaren Tages beigetragen haben, möchten wir an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aussprechen.
Viel Freude mit der kleinen Bilderauswahl.
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