Existenzbedrohende Entwicklungen der Schulfinanzierung

Dass die finanzielle Lage in unserem Land immer angespannter wird ist längst allen klar, dass dies immer mehr auf dem Rücken von Teilen der Gesellschaft ausgetragen wird, die über eine zu kleine Lobby verfügen nicht neu. Zwei aktuelle Fälle aus der Stadt Böblingen und dem Land Baden-Württemberg zeigen die existenzbedohende Tragweite dieser Entwicklung.

Am 19. Januar waren auch unsere Schüler und zahlreiche Eltern bei der Demonstration in Stuttgart, um zu den Haushaltsberatungen die Landesregierung an ihr Versprechen zu erinnern, dass 80% der Kosten eines Staatsschülers im Haushalt 2010/11 als Zuschuss für die Schulen in freier Trägerschaft verankert werden sollten. Lesen sie den Kommentar der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen zu den enttäuschenden Ergebnissen der jetzt abgeschlossenen Haushaltsberatungen.

Ganz anders liegt der Fall bei der Verteilung der Gelder des Kunjunkturpaketes zur Sanierung von Schulen, wo die Verwaltung der Stadt Böblingen großes Verständnis und Hilfsbereitschaft signalisierte, mit ihrem Vorschlag aber am Widerstand des Gemeinderates scheiterte. Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten Paul Nemeth.